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Geschichte
Die Geschichte des MC-Uckermark Prenzlau e.V. im ADAC

Das Jahr 1957 wird, nach der jetzt gültigen Satzung des Vereins und dem 1993 vollzogenen Beitritt zum ADAC als das Gründungsjahr unseres Motorsportclubs angesehen.

 

Unser Ehrenmitglied, Hans Treddin hat in einem Beitrag zum Heimatkalender 1979 allerdings auf Aktivitäten von Motorsportenthusiasten hingewiesen, die ihren Ursprung bereits Anfang der 50-er Jahre hatten. So waren es Sportfreunde, wie Horst Anders, Joachim Wobig, Werner Zietmann und Karl-Friedrich Reichelt, die sich der damaligen BSG Medizin anschlossen und eine Sektion Motorsport gründeten. Diese Sektion war die zweite in der damaligen DDR, die sich nach Quedlinburg gründete und sich dem Trialsport, also dem Geschicklichkeitsfahren im Gelände verschrieb. Als Trainingsstrecke diente der Dedelower Tanger.

 

Aus organisatorischen Gründen schloss sich diese Sektion 1953 der BSG Empor Templin an und unsere Sportfreunde waren am Ausbau der Sandbahn in Ahrensdorf beteiligt.

Motorradgeländesport mit „straßentauglichen Alltagsmaschinen“ auszutragen wurde als eine Fassette des zu fördernden Breitensportes propagiert, entsprang aber wohl eher dem Mangel an geeigneten Crossmaschinen.

 

Die in den Bezirken Neubrandenburg und Rostock sehr erfolgreichen Prenzlauer Crossfahrer bauten sich bereits 1953 eine Trainings- und Wettkampfstrecke in Kraatz bei Fürstenwerder. Sie war über Jahre Publikumsmagnet für den Motorsportwettkampf im Gelände.

 

Ende der 50-er Jahre bereicherten die K-Wagen-Liebhaber die Motorsportszene und bauten im damaligen KIB Prenzlau 5 K-Wagen. Die Sportfreunde Schröder, Holz, Augustin und Neitzke organisierten und fuhren 1957 als Mitglieder des MC Uckermark im ADMV der DDR Rennen in der Grabow- und Karl-Marx-Straße.

Der Sportfreund Werner Markhoff vertrat sehr erfolgreich mit seinem Melkus-Wartburg die Farben des Prenzlauer Motorsportclubs bei Rennen auf der Bernauer Schleife und in Dresden.

In den 60-er Jahre stagnierte allerdings die weitere Entwicklung des Clubs. Die Kraatzer Crossstrecke musste aufgegeben werden und somit fehlten Trainingsmöglichkeiten. Die Mitgliederzahl ging rapide zurück und dem Verein drohte das Aus.

 

Engagierten Gewerkschaftlern des Armaturenwerkes Prenzlau ist es zu verdanken, dass Mitte der 70-er Jahre Jugendliche für den Motorsport begeistert werden konnten. Die Schaffung und Nutzung eines Clubraums und einer Selbstreparaturwerkstatt schweißte in vielen NAW-Stunden Gleichgesinnte zusammen. Veranstaltungen wie, „Rallys für Jedermann“ mit Sprintveranstaltungen zwischen Gollmitz und Horst sowie Slaloms in der Puschkinstraße zogen vor allem Jugendliche an.

 

Durch Initiativen der Landwirtschaftsbetriebe in Fürstenwerder und Falkenwalde entstanden 1976/77 die beiden Motocrossanlagen in Parmen und Seelübbe. Bezirksmeisterschaften wurden ausgerichtet und Talente wurden in diesen beiden Clubs besonders gefördert.

 

Verschiedene Vorstellungen zur Entwicklung von Sektionen und Uneinigkeit im Vorstand hatten die Mitgliederzahl auf 15 Mitglieder sinken lassen.

Im Prenzlauer Club übernahm im Februar 1981 der Sportfreund Arno Schmidt die Leitung. 1984 wurden die ersten Kontakte zum polnischen Motorsportclub in Slubsk geknüpft. Dieser war schon damals in der polnischen Pannenhilfe organisiert. Mit diesem Club hatten wir viele gemeinsame schöne Treffen ins Polen und Brüssow organisiert. Leider ist diese Verbindung in der Wendezeit eingeschlafen.

 

Arthur Feldgiebel leitete die Sektion Rallysport, Lutz Heinrich brachte sein Organisationstalent in den Turniersports und Jürgen Glase sein Engagement in den motorisierten Camping ein. 1983 begannen die Arbeiten am Campingplatz in Brüssow, an die sich republikweit noch viele Fahrschüler des NVA Standortes Prenzlau erinnern müssen! Die Familien Zech, Treddin, Glase, Hameister, Zarske, Rachau, Merkel und Krüger halten dem Campingplatz bis heute die Treue. Dadurch hat der Campingplatz auch die Wirren der Wende überstanden.

 

Die Übernahme der Seelübber Crosstrecke vom aufgelösten MC Falkenwalde im Jahre 1989 bescherte dem MC Prenzlau einen regelrechten Aufschwung. Der Club konnte sich mit einem Mal mit einer wunderschönen Crossanlage in Stadtnähe und talentierten und erfolgreichen Crosspiloten wie Harald Zimmermann, Udo Biederstedt und Dirk Krasemann schmücken.

 

Von 1990 bis 2004 fanden hier regelmäßig Motocross-Landesmeisterschaftsläufe statt. Widrige Umstände führten allerdings dazu, dass die Bahn danach nicht mehr regelmäßig zu Trainings- und Wettkampfzwecken im Crosssport genutzt werden kann.

Das Engagement von Udo und Enrico Biederstedt und Eckhard und Ronny Tech, sowie das Entgegenkommen der Landwirte Suhr und Krause ermöglichen allerdings, unter teilweiser Nutzung der Strecke, die jährliche Ausrichtung eines sehr beliebten „3-Stunden-Enduro-Laufes“ im Rahmen des ADAC-Cups.

 

In den Jahren 1992 und 93 führte Matthias Powileit als Vorsitzender den Verein. Arno Schmidt bereitete in dieser Zeit den Beitritt das MC Prenzlau zum Allgemeinen Deutschen Automobil Club vor.

1993 erfolgte die Aufnahme in den ADAC und ab 1994 leitete der Sportfreund Arno Schmidt wieder die Geschicke des Clubs.

 

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich seit mehr als 10 Jahren die regelmäßig organisierten Motorradausfahrten zu nahen und fernen Ausflugszielen. Der aufstrebende Zweiradtourismus kann auch zu einem wirtschaftlichen Standbein unserer schönen Uckermark werden. Hier ist die Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband und den Beherbergungsunternehmen gefragt. Unser Motorsportclub kann hierbei sicherlich seinen unterstützenden Beitrag leisten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Der Vorsitzende                                                                    Prenzlau den 13.09.2007




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